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Holunderblütengelee – Das perfekte Rezept!

Holunderblütengelee Rezept

Holunderblütengelee

Für die Einen sind es nur einfache Blumen am Straßenrand, für die Anderen sind es die köstlichsten Blüten die es gibt – die Holunderblüten, die Basis für das leckere Holunderblütengelee. Die meisten von euch haben die Blüte des Holunders sogar schon einmal probiert und wissen es vielleicht gar nicht, mit dem beliebten Sommergetränk „Hugo“. Früher hatte es eine wichtige Rolle in der Heilkunde und war ein beliebtes Naturheilmittel für verschiedene Beschwerden. Auch heute wird der Holunder mit seiner gesundheitlichen Wirkung in der modernen Medizin noch genutzt. Bei der Ernte ist jedoch zu beachten, dass die Blüten vollständig geöffnet sind. Die perfekte Blütezeit, in der ihr die Holunderblüten ernten könnt, ist etwa Anfang Juni. Zu empfehlen ist, die Dolden nicht an einen Holunderstrauch direkt an der Straße zu pflücken, da diese Pflanzen von den Abgasen stark belastet sind. Wenn ihr keinen Holunderstrauch im eigenen Garten habt, dann versucht es in den Hinterhöfen oder in Parks, dort findet ihr garantiert auch Blüten ohne Belastung. Am besten pflückt ihr die Holunderblüten zur Mittagszeit bei Sonnenschein und verarbeitet die Blüten anschließend sofort, da sie sonst sehr schnell verderben und ihr Aroma verlieren.

Das Besondere am Holunderblütengelee ist das Aroma und der herrliche Duft, der förmlich von den Blüten in das leckere Gelee konserviert wird. Perfekt passt das Gelee auf Brot oder zu Käse. Mit ein bisschen Weißwein oder Sekt könnt ihr eurem Holunderblütengelee noch eine besondere Note geben. Dabei solltet ihr beachten, die Menge an Wasser um soviel zu reduzieren, wie ihr den Schuss hinzugebt. Hier empfehle ich euch ein Mischverhältnis von 750 ml Wasser und 250 ml Wein oder Sekt.

Holunderblütengelee Rezept


Zutaten

Holunderblütengelee

10-15 Holunderblütendolden
333 g 3:1 Gelierzucker
1 Zitrone
1 l Wasser
2 Pck. Zitronensäure

Das Rezept füllt ca. 6 kleine Gläser mit je 220 ml.

Und so geht’s!

1. Die Holunderblüten von den kleinen Insekten befreien und im Wasser in einer Schüssel vorsichtig schwenken. Die nassen Dolden auf einen Küchentuch abtropfen lassen.

2. Mit einer Schere die dicken Stiele abschneiden und die Blüten in einer Schüssel auffangen. Die Zitrone in Scheiben schneiden. Die Zitronenscheiben in und auf die Holunderblüten legen. Das Wasser mit den Päckchen Zitronensäure verrühren und über die Holunderblüten und Zitronen geben. Die gefüllte Schüssel abgedeckt für etwa 2 Tage in den Kühlschrank stellen.

3. Die Flüssigkeit mit den Holunderblüten und den Zitronenscheiben durch ein mit einem Küchentuch ausgelegtes Sieb abseihen und in einem größeren Topf auffangen.

4. Jetzt die Flüssigkeit messen und je nach dem welchen Gelierzucker ihr wählt, die Menge hinzugeben. So wird bei 1000 ml Flüssigkeit Holunderblütenwasser 500 g 2:1 Gelierzucker verwendet. Bei 3:1 Gelierzucker verwendet ihr bei der gleichen Menge an Flüssigkeit etwa 333 g.

5. Gebt nun den Gelierzucker zu der Flüssigkeit und lasst das Ganze zusammen im Topf aufkochen. Anschließend für ca. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Achtung, kann schnell überkochen!

6. Das heiße Holunderblütengelee in vorher vorbereitete Gläser füllen. Verwendet ihr Twist-off Gläser, so die Gläser fest verschlossen auf den Deckel stellen und auskühlen lassen. Bei Weckgläsern einfach Deckel mit den Klammern verschließen und gerade stehend auskühlen lassen.

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4 Comments

  • Reply
    Tanja L.
    14. Juni 2016 at 18:13

    Schöne Idee, falls ich am Wochenende irgendwo Holunder sehe, werde ich einfach mal welchen mitnehmen und es ausprobieren!

    • Reply
      Cecile
      15. Juni 2016 at 18:38

      Hallo Tanja, an einigen Holundersträuchern hab ich noch tolle Blüten gesehen! Ganz viel Spaß beim Nachkochen!

  • Reply
    Sassi
    15. Juni 2016 at 9:36

    Mhm das hört sich ja lecker an und gar nicht mal so schwer *_* Das merke ich mir auf jeden Fall.
    Vielen Dank für den tollen und vor allem leckeren Tipp

    Liebste Grüße
    Sassi

    • Reply
      Cecile
      15. Juni 2016 at 18:40

      Hallo Sassi,

      das Rezept ist wirklich nicht schwer und das Ergebnis total lecker!

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